Sonntag, 22 Oktober 2017
Hotel Bergfrieden
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Fohlenhof
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Hotel Obermoosburg ***
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Residence Marlene
Pension & Residence Obkircher ***
Residence Sankt Johann ***

 

NEU 2017 - Geführte Trekkingtouren im Vinschgau
Trekkingtour von Hütte zu Hütte - Wo Südtirol den Himmel berührt

 

 

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Cevedale - Sulden (Drei Kanonen - Cevedale - Zufallspitze)

Von Sulden über den Suldenferner zur Casatihütte, den Drei Kanonen, auf den Monte Cevedale und Überschreitung zur Zufallspitze.

Ausgangspunkt Sulden / Bergstation Madritsch

Gletschertour

Max. Höhe Aufstieg / Abstieg
Strecke gesamt
Dauer
3.769 m 1.560 hm / 1.750 hm
19,5 km 10 Std

Der Monte Cevedale 3.769m ist nach Ortler und Königspitze der dritthöchste Berg des Ortlermassivs. Ihm nordöstlich vorgelagert ist die Zufallspitze mit 3.757m. Von Sulden über den Suldenferner zur Casatihütte, den Drei Kanonen, auf den Monte Cevedale und Überschreitung zur Zufallspitze. Der Abstieg erfolgt über den Ostgrat zur Martellerhütte, Zufallhütte und zum Parkplatz am Talende im hinteren Martelltal.





 

TOURENINFO:

Von Sulden über den Suldenferner zur Casatihütte, den Drei Kanonen, auf den Monte Cevedale und Überschreitung zur Zufallspitze.Hüttenaufstieg:
Von der (Schaubachhütte) Seilbahn Bergstation Madritsch, zuerst noch über breitem Weg dann nur noch Steigspuren, weiter über den Schutt der östlichen Randmoräne und immer den Steinmännchen und Trittspuren folgend erreichen wir den Einstieg in den Gletscher. Zunächst über diesen recht einfach, dann über Eisbrüche und Spalten über den steiler werdenden, spaltenreichen Suldenferner vorsichtig weiter. Unterhalb der Suldenspitze queren wir nach links (östlich) zu einer Scharte die uns einen grandioser Rundblick eröffnet. Wir steigen zum spaltenreichen Langerferner ab, auf die Route die vom Martelltal hochkommt und folgen deren Spur bis zur bereits sichtbaren Casati Hütte.
Gehzeit: 2:45 Std

Aufstieg zu den Drei Kanonen und Cevedale:
Von der Casati Hütte 3.254m kurz zum Gletscher hinab, eine Interessante und wenig längere Variante zu den Drei Kanonen, Kriegsreste aus dem I. Weltkrieg. Gleich zu Beginn des Gletschers halten wir uns links (östlich) und peilen die unweit von der Hütte liegenden Felsen an, wo wir an einem panoramareichen Ort die Kanonen besichtigen können. Von der Hütte braucht man ca. 30 Minuten. Von den Drei Kanonen geht es dann weiter zu eine mäßig steilen Kuppe hinter der wir dann wieder auf die Aufstiegsroute des Normalweges kommen. Von da über die sanften Gletscherhänge und Mulden dem tiefsten Punkt zwischen Zufallspitze und Cevedale anpeilend weiter. Am Fuße der steiler werdenden Gipfelflanke und nach etwas steilem Anstieg, meist gute Trittspuren, bei Blankeis heikel, erreichen wir den Firngrat und nach rechts problemlos den prächtigen Aussichtsgipfel.
Am Gipfel sind je nach Schneehöhe noch Reste ehemaliger militärischer Stellungen sichtbar, da im ersten Weltkrieg, im sogenannten Gebirgskrieg die italienisch-österreichische Frontlinie nördlich des Cevedale durch die Ortlergruppe verlief.
Gehzeit ca. 2:45 min
Aufstieg: 550 hm

Überschreitung zur Zufallspitze:
Zuerst über die Aufstiegsroute den Firngrat zurück, dann direkt am Grat bleiben und die kurze Felspassage überklettern (II). Einfacher und schneller ist der kurze Abstieg auf der Südseite und die Felspassage umgehen. Der Gipfelanstieg zum kleinen Gipfelkreuz der Zufallspitze erfolgt die letzten Meter über Felsblöcke.
Gehzeit: 30 min

Abstieg über den Ostgrat in das Martelltal:
Über den langen Ostgrat, am Anfang teilweise etwas ausgesetzt, Steigspuren folgend hinunter über die etwas steile Rampe bis zum Fürkeleferner. (Der Abstieg über die Fürkelescharte wird immer heikler da der Permafrost am brüchigen Ostgrat stark nagt.) Über den flachen, aber spaltenreichen Fürkeleferner hinunter über eine schmale Moränenzunge und dann Weg Nr.103 folgend bis zur Martellerhütte. Der weitere Abstieg erfolgt zur Zufallhütte bis zum Parkplatz am Talende des hinteren Martalltales.
Gehzeit: 4:00 Std
Abstieg: 1.750 hm.

Hinweise/Schwierigkeiten:
Hochtour über meist nicht allzu steile, teilweise aber sehr spaltenreiche Gletscher mit entsprechenden Risiken (komplette Gletscherausrüstung und entsprechende Erfahrung zwingend erforderlich). Der finale Gipfelaufschwung ist bis zu 40 Grad steil und kann bei Vereisung schwierig sein. Sichere Sicht- und Wetterverhältnisse erforderlich. Generell eine eher weniger schwierige Hochtour mit tollen Ausblicken auf den Ortler und die Königspitze.

Panoramabild - Zufallspitze

360° Panoramabild Zufallspitze


Für diese Tour empfehlen wir die Topografische Wanderkarte 1:25.000

Tabacco Nr. 045(Latsch - Martell - Schlanders)