Samstag, 21 Oktober 2017
BAMBOO Active Resort ****
Sporthotel Vetzan
Hotel Bauhof ***
Hotel Bergfrieden
Apparthotel Fux
Pension Garni Rinner Julia
Fohlenhof
Hotel Krone ***
Hotel Tanja Sonnenhof ***
Hotel Vetzanerhof ***
Hotel Obermoosburg ***
Hotel Vinschgerhof ***s
Hotel Burgaunerhof ***
Pension Martin **
Pension Sachsalber **
Residence Sankt Johann ***
Pension & Residence Obkircher ***
Residence Marlene
Pension Obstgarten **

 

NEU 2017 - Geführte Trekkingtouren im Vinschgau
Trekkingtour von Hütte zu Hütte - Wo Südtirol den Himmel berührt

 

 

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Cevedale - Martell (Cevedale -Zufallspitze)

Cevedale 3.769m mit Überschreitung zur Zufallspitze und Abstieg über die Fürkelescharte

  Ausgangspunkt  Talschluss Hinteres Martelltal

Gletschertour

Max. Höhe Aufstieg
Strecke Dauer

3.769 m 1.950 hm 25,3 km 8:30 Std


Die gewaltige Gletscherpyramide des Monte Cevedale 3.769m, die mit der durch einen schmalen Grat verbundene Zufallspitze 3.757m einen markanten Doppelgipfel darstellt. Mächtige, den Cevedale umgebende Gletscherflächen wie der Forni-Gletscher und die imposante Kulisse des Dreigestirns Königsspitze-Zebru-Ortler unterstreichen, dass man sich mitten im Palastgarten der Ostalpen befindet.

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TOURENINFO:

Cevedale 3.769m mit Überschreitung zur Zufallspitze und Abstieg über die FürkelescharteAufstieg zur Zufallhütte:
Vom Parkplatz am Talende an der rechten Straßenseite beginnt der bequeme Wanderweg zur Zufallhütte. Er führt zunächst durch den Wald, dann über Weidegelände und schließlich nach links im Rechtsbogen umgeht er einen markanten Felskopf auf dem in schöner Lage die Zufallhütte (2264m) steht.
Gehzeit: 0:40 Std
Aufstieg: 210 hm

Aufstieg zur Casati Hütte:
Von der Zufallhütte südwestlich führt der Weg Nr.150 nun problemlos über eine Felsstufe hinauf, wo wir einen tollen Talblick mit der Zufallhütte haben. Kurz danach eröffnet sich uns der faszinierende Blick zur Marteller Gletscherwelt, wo uns die formschöne, weißleuchtende Gestalt der Zufallspitze mit ihren steilen Flanken und weiten Gletschern einlädt. Bald erreichen wir das flache Talstück mit der Steinmauer - "Bau" genannt - ein Schutzwall, der 1891 errichtet wurde, um das Tal von Überschwemmungen und Flutwellen zu schützen. Wir folgen dem Weg Nr.150 über den Langerferner, Richtung  Casati Hütte. Am Ende des Wanderweges  Nr. 150 auf ca. 2.850m über steiles Geröll hoch in Richtung Eisseepass. Unterhalb des Eisseepasses seilen wir uns an und über den spaltenreichen Langerferner weiter bis zur bereits sichtbaren Casati Hütte.
Gehzeit: 3:45 Std
Aufstieg: 1.090 hm

Aufstieg zum Cevedale:
Von der Casati Hütte 3.254m kurz zum Gletscher hinab. Über die sanften Gletscherhänge und Mulden dem tiefsten Punkt zwischen Zufallspitze und Cevedale anpeilend weiter. Am Fuße der steiler werdenden Gipfelflanke und nach etwas steilem Anstieg, meist gute Trittspuren, bei Blankeis heikel, erreichen wir den Firngrat und nach rechts problemlos den prächtigen Aussichtsgipfel.
Am Gipfel sind je nach Schneehöhe noch Reste ehemaliger militärischer Stellungen sichtbar, da im ersten Weltkrieg, im sogenannten Gebirgskrieg die italienisch-österreichische Frontlinie nördlich des Cevedale durch die Ortlergruppe verlief.
Gehzeit: 2:00 Std
Aufstieg: 520 hm

Überschreitung zur Zufallspitze:
Zuerst über die Aufstiegsroute den Firngrat zurück, dann direkt am Grat bleiben und die kurze Felspassage überklettern (II). Einfacher und schneller ist der kurze Abstieg auf der Südseite und die Felspassage umgehen. Der Gipfelanstieg zum kleinen Gipfelkreuz der Zufallspitze erfolgt die letzten Meter über Felsblöcke.
Gehzeit: 30 min

Abstieg über den Ostgrat in das Martelltal:
Über den langen Ostgrat, am Anfang teilweise etwas ausgesetzt, Steigspuren folgend hinunter über die etwas steile Rampe bis zum Fürkeleferner. (Der Abstieg über die Fürkelescharte wird immer heikler da der Permafrost am brüchigen Ostgrat stark nagt.) Über den flachen, aber spaltenreichen Fürkeleferner hinunter über eine schmale Moränenzunge und dann Weg Nr.103 folgend bis zur Martellerhütte. Der weitere Abstieg erfolgt zur Zufallhütte bis zum Parkplatz am Talende des hinteren Martalltales.
Gehzeit: 4:00 Std
Abstieg: 1.750 hm

Hinweise/Schwierigkeiten:
Hochtour über meist nicht allzu steile, teilweise aber sehr spaltenreiche Gletscher mit entsprechenden Risiken (komplette Gletscherausrüstung und entsprechende Erfahrung zwingend erforderlich). Der finale Gipfelaufschwung ist bis zu 40 Grad steil und kann bei Vereisung schwierig sein. Sichere Sicht- und Wetterverhältnisse erforderlich. Generell eine eher weniger schwierige Hochtour mit tollen Ausblicken auf den Ortler und die Königspitze.

 


Empfehlung: Unterkunft, Einkehr, Essen und Trinken  >  Zufallhütte 2.264 m     Martellerhütte 2.610 m

Zufallhütte 2.264m          Martellerhütte 2.610m


Panoramabild - Zufallspitze

360° Panoramabild Zufallspitze

 


Für diese Tour empfehlen wir die Topografische Wanderkarte 1:25.000

Tabacco Nr. 08 (Ortlergebiet - Cevedale)